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Wissenswertes über den Hochgebirgsgarten in Hemavan

Der Gründer des Hochgebirgsgartens, Dozent Olof Rune, war in den Jahren zwischen 1967-1984 als Lektor und Forscher am botanischen Insitut der Universität Umeå tätig. Er unternahm zahlreiche Reisen in die Hochgebirgsgärten der Alpen, Reisen, die in ihm den Gedanken wach werden ließen, eine entsprechende Anlage im schwedischen Gebirge anzulegen. 1989, nach seiner Pensionierung, ging sein Traum in Erfüllung, der Bau des Gartens konnte beginnen.


Dr. Olof Rune,
Der Gründer des Hochgebirgsgartens.


Der Garten liegt auf einem langgestreckten und spitz zulaufenden Seitenkamm am Hang oberhalb des Gebirgsparkes Tärna Fjällpark. Die zum Tal geneigte Seite bildet einen sehr steilen, von der Sonne begünstigten Westhang, während die entgegengesetzte schattige Ostseite des Kammes in ein langgestrecktes Moor ausmündet. Der Garten umfasst eine Fläche von 4,5 ha, liegt auf einer Höhe von 600 m ü.d.M. und ca. 100 m unterhalb der Baumgrenze. Das ganze Gebiet grenzt an Europas größtes Schutzgebiet, Vindelfjällens Naturreservat.

Insgesamt wurde ein 100 Meter langer, auch mit Behindertenfahrzeugen befahrbarer Gehweg angelegt, der sich rund um den Kamm schlängelt. Am Weg entlang befinden sich gezimmerte Kästen, die insgesamt 31 Gewächsflächen beinhalten.

 

Die beträchtlichen Klimaunterschiede zwischen der Ost- und Westseite des Kammes ermöglichen die Anpflanzung sowohl von wärmebedürftigen Südhanggewächsen als auch von hochalpinen Arten, welche die Wärme eher meiden. Auf etwa einem Drittel der Flächen werden verschiedene Pflanzengesellschaften gezeigt; die übrigen Flächen umfassen Pflanzen, die nach Gruppen oder Familien zusammengefasst sind. Auf einer Fläche befinden sich z.B. Hülsenfrüchtler, auf einer anderen Gräser und Seggen u.s.w.. Einige Flächen zeigen alpine Pflanzen aus Island und den Alpen; Edelweiß fühlt sich hier wie zu Hause! Bestimmte Moorplanzen, z.B. Karlszepter, fühlen sich auf den Gewächsflächen nicht wohl, sind aber im angrenzenden Moor reichlich vertreten. Ähnliche größere Pflanzen, die von den Gehwegen aus gut sichtbar sind, sind mit Namensschildchen versehen.

Der Garten verfügt auch über zwei Naturlehrpfade, die beide dort beginnen, wo auch der Geologenpfad seinen Ausgangspunkt hat. Diese sind allerdings nicht behindertengerecht ausgebaut. Entlang der Naturlehrpfade befinden sich Tafeln, die über die verschiedenen Biotope und Pflanzen am Wege informieren. Der Lehrpfad Åsen (Kamm) verläuft auf dem Kamm, auf dem sich auch der Garten befindet, und endet im Hang unterhalb von diesem. Der Lehrpfad Myren (Moor) geht hinauf durch das Orchideenmoor hinter der Scheune und dann am Hang entlang zurück zum Haupteingang des Gartens.  Verwaltung und Pflege des Gartens obliegen dem 1991 gegründeten idellen Verein Fjällbotaniska Trädgårdens Vänner (Freunde des Hochgebirgsgartens), während sich der Grund und Boden im Besitz der Gemeinde Storumans befindet.





 




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