Über den Garten
Arten
Gewächsfläche
Weitere botanische Sehenswürdigkeiten in Hemavan
Öffnungszeiten
Führungen
Wegbeschreibungen und Karten
Kontakt und
Mitgliedschaft
Leitung
Links
Archiv

Heimkommen

Weitere botanische Sehenswürdigkeiten in Hemavan


Gieravardo
Der blumenreiche Gieravardo, ein leicht zugänglicher und relativ niedriger Berg, eignet sich hervorragend für eine Tagestour. Er ist aus mehreren Richtungen erreichbar. Der beliebteste Aufstieg geht von Portbron aus, 5 km südlich von Hemavan an der Europastraße 12. Der Felsengrund des Gieravardo besteht größtenteils aus Kalkstein, was eine interessante Flora mit u.a. mehreren Orchideenarten entstehen lässt. Auf dem niedrigen südlichen Gipfel mit seinen Abhängen, Blöcken und Spalten wachsen u.a. verschiedene Steinbrechgewächse (Saxifraga oppositifolia, Saxifraga cernua, Saxifraga cespitosa, Saxifraga aizoides), Alpen-Gänsekresse, Norwegisches Sandkraut, Pestwurzarten wie Petasites frigidus , Ästiger Goldhafer und Felsen-Ehrenpreis mit seinen tiefblauen Blütenblättern und roter Iris, eine der schönsten Blumen des Berges. In der Nähe wachsen Schneeenzian und Alpen-Ehrenpreis. Der Schneeenzian entfaltet seine tiefblauen Blüten nur bei Temperaturen über +10 C. Wenn eine Wolke die Sonne bedeckt, schließt sich die Blüte rasch wieder und entgeht dadurch schnell dem Blick.

Artfjället

Nordwestlich von Hemavan liegt der Artfjället, ein freiliegender Teil des Naturreservates Vindelfjällen. Wie der Gieravardo besteht auch er zum großen Teil aus Kalkstein, für viele Arten ein günstiger Nährboden. Hier wächst u.a. die endemische Gymnigritella Runei, eine Bastardierung zwischen der Händelwurz (Gymnadenia) und dem Kohlrösschen (Nigritella). Um das Gebiet zu erreichen, bietet sich Rönäs als Ausgangspunkt an. Dort befindet sich ein Parkplatz, wo ein hübscher Pfad beginnt und dem Ruttjebäcken folgt, einem spektakulär anmutenden Bach mit phantastischen Formationen, u.a. Gletschermühlen, die das Wasser aus dem weichen Felsengrund herausgewaschen hat. Etwas weiter entfernt befinden sich auch Grotten.


Dalåive
Wie der Gieravardo und der Artfjället ist auch der Dalåive kalkreich und verfügt über eine große Artenvielfalt. Von Sånninggården in Klippen (ca. 7 km nördlich von Hemavan) erstreckt sich ein steiler, etwa 3 km langer Pfad hinauf auf ein Aussichtsplateau nahe der Baumgrenze. Von hier aus führt ein weiterer Pfad hinauf auf den in einer Höhe von 1 325 m ü.d.M. liegenden Gipfel des Dalåive. Hin und zurück eine Tour von ca. 10 km.

Atoklinten
Ein Berg ganz besonderer Art sowohl auf Grund seiner Geologie als auch seiner Geschichte ist der Atoklinten. In geologischer Hinsicht ist er auch auf Grund seiner Botanik interessant. Der Berg liegt wie ein Klumpen in einer etwas flacheren Ebene südlich von Joeström, gut zwanzig Kilometer von Hemavan entfernt. Er besteht aus der Gesteinsart Serpentin, die sich u.a. in Asbest verwandeln kann und giftig für Pflanzen ist. Dies hat zur Folge, dass auf dem Berg nur bestimmte Arten wachsen können und diese oft in besonderen Formen vorkommen. Historisch gesehen spielte der Atoklinten für die Samen der Umgebung eine höchst beachtenswerte Rolle . "Ato" bedeutet auf samisch "dieser dort" und zeigt an, dass der Berg so heilig war, dass er nicht bei seinem Namen genannt werden durfte. Hier gab es Opferstellen und eine Rentierkoppel, in der die Tiere mit den Kennzeichen ihrer Eigentümer versehen wurden.



Fjällgentiana, Gentiana nivalis
Foto Katarina Winka











Zweiblütiges Veilchen, Viola biflora


Brudkulla, Gymnigritella runei
Foto: Andreas Barth

Hemavan-Tärnaby Turistbyrå
Naturum Vindelfjällenn
Lapland 4U
Vindelfjällen - Europas största naturreservat
Café Stella Polaris
Kungsleden